PROTOKOLL
über die WUSB-Delegiertenversammlung
am 18.05.2002
in Mlada Boleslav/Tschechien
Beginn: 09.00 Uhr -
Ende: 13.00 Uhr
Anwesend sind:
Wolfgang Ketzler,
Präsident - Deutschland 1 -
Erika Kalscheuer,
Sekretärin - Deutschland 1 -
Yvonne Bijlsma -
Australien (NSW) -
Franky de Tandt -
Belgien -
Herma
Lautenschläger-Broeckart - Belgien -
Inge Lise Opstrup -
Dänemark -
Karen Nielsen -
Dänemark -
Marianne Ruß -
Deutschland 2 -
Christian Tessier -
Frankreich -
Didier Basset -
Frankreich -
Maureen Gwilliam -
Großbritannien 1 -
Pat Muggleton -
Großbritannien 2 -
Jan van de Belt -
Niederlande -
Myriam Nelissen-Franssen
- Niederlande -
Hans Linser -
Österreich -
Nuno Canella
d’Assuncao Sousa - Portugal -
Carlos Vieira
Rodriges - Portugal -
Reto Wiederkehr -
Schweiz -
Otakar Vondrous -
Tschechien -
Jiri Vitek -
Tschechien -
Marta Gáspár -
Ungarn -
Tamá Szabo - Ungarn
-
Robert E. Bostrom -
USA -
Jerry Wallin - USA
-
Ray Horlings
(Ehrenmitglied) - USA -
Entschuldigt fehlen:
Kim Vigso Nielsen
(DK), Taina Nygard, Anne Härkönen (Fin), Dr. Giovanni Morsiani, Dr.
Dinora Morsiani (I), Romy Prim, Jean Prim (L), Charmaine Kendrick
(Neus), Hans Golverdingen (NL), Katharina Heiberg, Liv Roe Hagen (N),
Dr. Otto Schimpf (A), Roland Hans, Charles Cuenoud, Peter Schmidlin
(Ch), Julian Hernandez (E)
Als Gäste sind
anwesend:
Kay Klysner, Alice
Klysner (DK), Heinz Kalscheuer, Werner Schmid D1), Max Ruß (D2), Ute
Basset-Steininger (F), Elaine Stockdale, Susan Wardle (GB), Yanny Cloo
(NL), Brynhild Slyngstad (N), Christine Heide, Max Heide (A), Christine
Wiederkehr (Ch), Karel Grafner (H), Gloria Wallin (USA)
1. Begrüßung
Der
WUSB-Präsident, Wolfgang Ketzler begrüßt alle Anwesenden,
besonders die Bernhardinerfreunde aus Frankreich, die zum ersten
Mal teilnehmen.
2. Grußwort des
Präsidenten des tschechischen St. Bernhards-Klubs
3. Protokoll von
Lichtenfels 2001
Gegen das Protokoll
von Lichtenfels 2001 werden keine Einwände erhoben.
4. Bericht des
Präsidenten und Rückschau auf das vergangene Jahr
Wolfgang
Ketzler berichtet über die Ereignisse des vergangenen Jahres. Es
war ein sehr ruhiges Jahr. Anfangs gab es einige Unstimmigkeiten
wegen des Termins der WUSB. Der Vorwurf, der Termin wäre
verschoben worden, ist falsch. In Lichtenfels wurde kein fester
Termin bekanntgegeben. Er erklärt das Problem des Klubs aus New
South Wales und gibt bekannt, dass der Klub weiterhin Mitglied
ist. Außerdem berichtet er über den Antrag des Slowenischen St.
Bernhards-Klubs auf Mitgliedschaft. Der Antrag ist zu spät
gekommen. Julian Hernandez aus Spanien hat sich für die
WUSB-Schau 2004 beworben. Der Antrag, kann aber leider nicht
berücksichtigt werden, solange er nicht offiziell gestellt wird
und die internen Klubangelegenheiten in Spanien nicht geklärt
sind.
Wolfgang
Ketzler bedauert, dass einige Klubs den "Barry International"
noch nicht bezahlt haben. Er bittet dringend um Erledigung.
5. Berichte der
Sekretärin und des Kassierers
Bei der
Sekretärin sind verschiedene Beschwerden darüber laut geworden,
dass die Barry-Hefte schlecht verpackt geliefert wurden und
dadurch einige Hefte nicht mehr zu gebrauchen waren. Sie wird
sich mit Kari Augestad in Verbindung setzen.
Der
Kassierer, Herr Roland Hans, ist entschuldigt und hat seinen
Kassenbericht schriftlich abgegeben. Wolfgang Ketzler verliest
die Zahlen.
6. Bericht des
Redakteurs "Barry International"
Jan van de
Belt beschwert sich zum wiederholten Mal darüber, dass von den
Klubs aus den einzelnen Ländern zu wenig Beiträge und Bilder an
ihn geschickt werden. Kari Augestad hat ihm mitgeteilt, dass der
5-Jahres-Vertrag ausläuft. Über eine Verlängerung muss noch
verhandelt werden. Es kommen außerdem zu wenig Anzeigen. Es wird
festgestellt, dass dies daran liegt, dass der Barry zu
unregelmäßig erscheint und die Anzeigen dafür relativ teuer
sind.
7. Aussprache über die
Berichte und aktuelle Situation in der WUSB und ihren Mitgliedsclubs
8.
WUSB-Ausstellungsreglement
Aufgrund
der Schwierigkeiten in den einzelnen Ländern in Bezug auf zwei
Richter im Ring, Vergabe des CAC usw. muss hier grundsätzlich
eine Entscheidung getroffen werden.
Nach
längerer Diskussion stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl:
1. Das
WUSB-Reglement wird nicht geändert
2. Es wird
dahingehend geändert, dass nur noch ein Richter im Ring ist
Die
Mitgliedsklubs sollen über die Möglichkeiten sprechen und ihre
Vorschläge bis zum 31.12.2002 an den WUSB-Präsidenten schicken.
In der nächsten Delegiertenversammlung soll darüber entschieden
werden.
Über den
Antrag wird abgestimmt.
Einstimmig
9. Antrag des
Bernhardiner-Clubs Deutschland auf volle Mitgliedschaft
Der Antrag
des BCD wurde den Delegierten zugeschickt. Marianne Ruß, die
Vorsitzende des BCD, erklärt den Status ihrs Klubs. Sie sind
Mitglied ohne Stimmrecht bei voller Bezahlung des Beitrags.
Wolfgang
Ketzler verliest die Statuten und die Briefe in dieser
Angelegenheit aus den verschiedenen Klubs und den Brief des
Präsidenten des St. Bernhards-Klubs, in dem er es ablehnt, eine
Stimme abzugeben.
Marianne
Ruß gibt Folgendes zu Protokoll: In einem Gespräch mit dem
Präsidenten des St. Bernhards-Klubs, Peter Brieskorn, hat dieser
ihr zugesagt, dass er nichts dagegen einzuwenden hätte, dass der
St. Bernhards-Klub eine Stimme an den BCD abgeben würde.
Wolfgang
Ketzler erklärt der Versammlung die Zusammenhänge. Anfangs war
dieses Problem nicht vorhanden, da es pro Land jeweils nur einen
Klub gab. Als dann der BCD den Aufnahmeantrag stellte, wurde er
unter den genannten Bedingungen aufgenommen. Es ist Sache jedes
einzelnen Landes, wie die Stimmen in der WUSB aufgeteilt werden.
Die Delegierten haben zurzeit keine Möglichkeit darüber zu
entscheiden.
Marianne
Ruß macht daraufhin einen Kompromissvorschlag. Sie zieht den
Antrag zurück, bittet den Vorstand, die Sache zu überdenken und
wird im nächsten Jahr einen Antrag auf Satzungsänderung stellen.
10. Bericht der
Schweiz über den aktuellen Stand der Standardrevision
Der
Vertreter des Schweizerischen St. Bernhards-Klubs, Reto
Wiederkehr, berichtet, dass es zurzeit nichts Neues gibt. Die
Veröffentlichung des neuen Standards wird noch etwas dauern, da
die entsprechenden Zeichnungen noch fehlen.
11. Einführung des
HD-Röntgens in allen Mitgliedsclubs
Erfreulich
ist, dass in den einzelnen Ländern immer mehr Bernhardiner auf
HD geröngt werden. Allerdings gestaltet es sich in manchen
Ländern immer noch schwierig, weil die Dachverbände nicht
mitziehen.
Wolfgang
Ketzler bittet die Vertreter der Klubs, ihre Mitglieder
anzuhalten, die Hunde zu röntgen. Dies kann ja zunächst auf
freiwilliger Basis geschehen. Über eine Zuchtbeschränkung könnte
später nachgedacht werden.
Es entsteht
eine Diskussion, in der auch darüber gesprochen wird, ob evtl.
durch die WUSB ein Zertifikat für Züchter, die ihre Hunde
röntgen, erstellt werden kann.
Daraufhin
fasst die Delegiertenversammlung folgenden Beschluss:
Die
Mitgliedsklubs der WUSB verpflichten sich, ihre Mitglieder
anzuhalten, zu röntgen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.
Einstimmig
12. Letzte Information
über die WUSB-Schau 2002
Otakar
Vondrous berichtet, dass für die Schau am nächsten Tag nur 6
Richter zur Verfügung stehen und daher eine Aufteilung auf vier
Ringe mit je 2 Richtern nicht möglich ist. Das Problem wird
erörtert. Die Versammlung kommt zu dem Ergebnis, dass in 3
Ringen mit je zwei Richtern gerichtet wird. Aufgrund der
Meldezahl von 95 Hunden ist dies ohne Weiteres möglich.
Einstimmig
13. Information des
belgischen Klubs über die WUSB-Schau 2003
Der
Vorsitzende des belgischen Klubs, Franky de Tandt, gibt der
Versammlung einen umfassenden Überblick über das WUSB-Wochenende
2003. Der Termin ist der 07./08.06.2003 (Pfingsten) in St.
Truiden. Franky de Tandt verteilt an alle Anwesenden eine Mappe
mit Unterlagen über den Ort St. Truiden und Informationen über
den belgischen Klub.
Er teilt
außerdem mit, dass es sicher ein Anreiz für die Aussteller ist,
dass eine Woche vorher die Welthundeausstellung in Dortmund und
am 09.06.2003 eine CACIB-Ausstellung in Arnheim stattfinden.
Wolfgang
Ketzler bedankt sich für die guten Informationen.
14. Wahl der Richter
für die WUSB-Schau 2003
Folgende Richter
werden gewählt:
Jan van de Belt
(NL)
Maureen
Gwillian (GB)
Paul Baelen
(B)
Lutz
Waßmann (D)
Dr. Otto
Schimpf (A) ),
Beverly
Nosiglia (USA)
Christian
Tessier (F)
Per Bay (DK)
Ersatz: Charles
Cuenoud (Ch), Istvanné Zuhasz (H
15. Wahl der
WUSB-Schau 2004
Über den Antrag
wird abgestimmt.
Einstimmig
16. Verschiedenes
Es liegen keine
Wortmeldungen vor.
Damit schließt
Wolfgang Ketzler die Delegiertentagung und wünscht allen ein schönes und
interessantes Wochenende und den Veranstaltungen einen guten Verlauf.
(Erika Kalscheuer)
1. Sekretärin
PROTOKOLL
über die
WUSB-Richterversammlung 2002 in Mlada-Boleslav/Tschechien
Beginn: 14.00 Uhr -
Ende: 17.30 Uhr
Anwesend sind:
Wolfgang Ketzler -
WUSB-Präsident u. Versammlungsleiter -
Kay Klysner -
Dänemark -
Erika Kalscheuer -
Deutschland 1 -
Werner Schmid -
Deutschland 1 -
Lutz Waßmann -
Deutschland 1 -
Marianne Ruß -
Deutschland 2 -
Max Ruß -
Deutschalnd 2 -
Pat Muggleton -
England -
Maureen Gwilliam -
England -
Christian Tessier -
Frankreich -
Jan van de Belt -
Niederlande -
Yanny Cloo -
Niederlande -
Maria Küster -
Niederlande -
Gabriele Höllbacher
- Österreich -
Christine
Wiederkehr - Schweiz -
Otakar Vondrus -
Tschechien -
Juhasz Istvánné -
Ungarn -
Janice K. Dees -
USA -
Howard Dees - USA -
Gerald Wallin - USA
-
Gloria Wallin - USA
-
Entschuldigt fehlen:
Paul Baelen, André
de Groote, Josef van Hummelen (B)
Carl-Otto Mastrup,
Per Bay, Kim Vigso Nielsen (DK)
Peter Brieskorn,
Erwin Brummel, Günter Prause, Annegret Splinter, Jakob Steiber,
Erwin Schmitt (D
1), rmann Evers (D 2), r. Giovanni Morsiani, Gianluigi Streparola (I)
Glazien Hekman,
Martine Visser, Hans Golverdingen, Gerd van Oeyen, Gerrit Vlieghuis (NL)
Dr. Otto Schimpf
(A), r. Martin König, Roland Hans, Eduard Gutknecht, Maurus Hügli,
Charles Cuenot (Ch), Julian Hernandez (E)
Als Gäste sind
anwesend:
Franky de Tandt
(B), Alice Klysner (DK), Heinz Kalscheuer (D 1), Elaine Stockdale,
Susan Wardle (GB),
Ute Basset-Steininger (F), Ray Horlings (USA)
Jiri Vitec (Tsch)
1. Begrüßung durch den
WUSB-Präsidenten Wolfgang Ketzler
Wolfgang Ketzler
heißt alle anwesenden Richter und Gäste herzlich willkommen.
Er teilt
der Versammlung mit, dass aufgrund des Fehlens einiger Richter
in der mrogigen Schau nur sechs Richter zur Verfügung stehen.
Daher wird in diesem Jahr nur in drei Ringen gerichtet. Die
Benennung der Richter für die einzelnen Ringe wird, wie üblich,
am Abend während des Banketts ausgelost.
Er
berichtet über den Beschluss der Delegierten-Versammlung, dass
die WUSB-Schau 2004 durch den ungarischen Klub ausgerichtet
wird. Termin wahrscheinlich Ende März 2004 in der Nähe von
Budapest.
Franky de
Tandt, der Vertreter des belgischen Klubs informiert die
Anwesenden über die WUSB-Schau 2003 in St. Truiden in Belgien.
Der Termin ist Pfingsten 07./08.06.2003.
2. Grußwort des
Präsidenten des tschechischen St. Bernhards-Klubs
3. Protokoll der
letzten Richterversammlung in Lichtenfels
4. Informationen aus
den Mitgliedsländern
5. Aktueller Stand der
Standard-Diskussion
Zu den
beiden Punkten informiert Wolfgang Ketzler die
Richterversammlung über die Berichte aus der Delegiertentagung.
Christine
Wiederkehr aus der Schweiz berichtet, dass die
Standarddiskussion abgeschlossen ist, es fehlen jedoch noch die
entsprechenden Zeichnungen zum Standard.
6. Richten von
Bernhardinern
Zu diesem
Punkt der Tagesordnung hat Otakar Vondrous vier Hunde aus
Tschechien eingeladen. Erika Kalscheuer hat ein
Auswertungsformular vorbereitet, in dem die Hunde nach Punkten
beurteilt werden. Sie verteilt den Vordruck an die anwesenden
Richter. Die Hunde werden einzeln vorgestellt. Nachdem jeder
Richter seine Punkte vergeben hat, wird über das Ergebnis
diskutiert.
Daraus
ergeben sich viele interessante Diskussionen, in denen die
verschiedenen Meinungen dargestellt werden.
Nach ca. 1
Stunde sind alle Hunde beurteilt und ausgiebig besprochen worden.
Die Richter sind sich einig, dass solche Beurteilungen und
Besprechungen am lebenden Objekt sehr hilfreich sind für ein
einheitliches Richten.
Danach schließt
Wolfgang Ketzler die Richterversammlung, wünscht allen ein schönes und
interessantes Wochenende und den Richtern bei ihrer Tätigkeit eine gute
Hand.
(Erika Kalscheuer)
1. Sekretärin