Entschuldigt fehlen:
Myriam Theodon (B), Carl-Otto Mastrup (DK),
Hermann Evers (D 2), Hans Golverdingen (NL), Elly M. Larson (N)
Anwesende Gäste:
Ehrenpräsident Peter Schmidlin (Ch), Austin
Long-Doyle, Ann Long-Doyle (Irland), Kevin Young (Südafrika) Lesley
Byles (GB), Gerald u. Gloria Wallin (USA), Joan Zielinski (USA), Dr.
Martin König (Ch), Kari Augestad (E), Kit Bostrom (USA),
W. Harms (NL), Minnie Horlings (USA), R. v.
Boven (NL), Marie-L. Löhr (D), Rudolf Thomann (Ch), Christine Wiederkehr
(Ch), Bernhard Léger (Ch), Ariane Léger (Ch), Berith Ribbe (Schweden)
1. Begrüßung und Feststellung der
Delegiertenzahlen
Wolfgang Ketzler begrüßt die Anwesenden
und und bedankt sich bei Dr. Giovanni Morsiani für die
Gastfreundschaft und dass die Versammlungen in diesem Raum
stattfinden können, der zu Ehren von Dr. Antonio Morsiani
eingerichtet wurde. Er erinnert daran, dass die WUSB seit nunmehr 33
Jahren besteht. Die ursprünglichen Ziele: Vereinheitlichung des Typs
und Standards sind auch heute noch aktuelle Diskussionsthemen. Neue
Ziele sind dazu gekommen: Gesundheit und Wesen. Diese wurden vor
zwei Jahren in die Statuten der WUSB aufgenommen. Wolfgang Ketzler
bittet eindringlich, dass alle Länder bestrebt sein sollen, diese
Ziele umzusetzen.
Er begrüßt zur heutigen Versammlung die
Gäste aus Südafrika und Irland.
2. Grußwort des italienischen Präsidenten
Dr. Giovanni Morsiani
Dr. Morsiani begrüßt alle Delegierten
und Gäste und gibt seiner Freude Ausdruck, dass so viele den Weg
nach Italien gefunden haben. Er erklärt, dass es sich bei dem
Tagungsraum um eine Stiftung handelt, die vor vier Jahren zum
Gedenken an Dr. Antonio Morsiani gegründet wurde. Diese Stiftung hat
zum Ziel, die Erinnerung an die alten Barry-Hunde aufrecht zu
erhalten. Außerdem soll sie dazu dienen, die Rasse zu studieren.
Über 50 Jahre Studium sind in diesen Sachen zu sehen. Dr. Morsiani
erzählt, dass er 13 Jahre alt war, als die WUSB begründet wurde und
dass es ein großer Erfolg ist, dass heute 22 Länder der WUSB
angehören. Er wünscht sich, alle Länder dieser Welt in der WUSB zu
sehen.
3. Protokolle von Porto
Zu Punkt 11 erinnert Bram Vervoorn
daran, dass heute über die Arbeit des Forums berichtet werden sollte
Es gibt eine kleine Diskussion mit dem Ergebnis, dass aufgrund der
langen Tagesordnung die Berichterstattung bis zum nächsten Jahr in
Deutschland verschoben wird.
In dem Zusammenhang spricht Dr. Morsiani
kurz über die Ziele des Forums. Er betont nochmals, dass zu den
Sitzungen alle Länder als Gäste in Freundschaft eingeladen sind.
In der englischen Version des
Delegierten-Protokolls von Porto muss es bei der Abstimmung unter
TOP 8 richtig heißen: "unanimously". Es handelt sich um einen
Schreibfehler.
Ansonsten wurden die Protokolle von den
Delegierten angenommen.
Einstimmig
4. Bericht des 1. Vorsitzenden und
Rückschau auf das vergangene Jahr
Wolfgang Ketzler gibt der Versammlung
einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der WUSB im vergangenen
Jahr. Es gab wie immer viel Schriftverkehr, E-mails und Fax-Post.
Er berichtet, dass Frankreich wieder
Kontakt mit der WUSB aufgenommen hat. Die Vorsitzende wurde
eingeladen.
Er stellt der Versammlung die neuen
Vorstände in verschiedenen Clubs vor: Deutschland 1 - Peter
Brieskorn, Finnland - Terno Tassi, Niederlande - M. van de Ven,
Norwegen - Anne Homble. Zu Problemen in den Clubs aus Ungarn und
Portugal soll später berichtet werden.
Wolfgang Ketzler bedankt sich beim
Ehrenpräsidenten Peter Schmidlin für sein Engagement und die
Unterstützung. Dann spricht er noch kurz die Änderung des
Beschlusses aus Porto an, in dem es hieß, dass die WUSB-Ausstellung
und -Tagungen auf zwei hintereinanderfolgenden Tagen stattfinden
sollen. In diesem Jahr wurde diese Reihenfolge geändert. Das soll in
Zukunft nicht mehr möglich sein.
Er bedankt sich bei Jan van de Belt für
seine Arbeit als Redakteur des "Barry". Dieser Dank geht ebenso an
Kari Augestad, ohne diese der Barry in dieser Form nicht existieren
würde. Außerdem bemerkt er, dass entgegen der Veröffentlichung im
Barry die Richterbesprechung in Porto von Erika Janes vorbereitet
und durchgeführt wurde.
Zu den Aktivitäten im Internet bemerkt
Wolfgang Ketzler, dass die Chats sehr schön aber auch gefährlich
sein können, weil schnell auch falsche Sachen weltweit verbreitet
werden. In diesem Zusammenhang stellt er fest, dass die
Illustrationen der Richterbesprechung aus Dänemark nicht der
offizielle Standard-Kommentar der WUSB ist. Bis heute gibt es diesen
offiziell noch nicht.
Es erfolgt eine Diskussion über den
Standard der FCI und den Amerikanischen Standard.
Auf Anregung von Bob Bostrom stellt
Wolfgang Ketzler noch einmal klar, dass nur Richter für die WUSB
gewählt werden können, wenn sie in den letzten drei Jahren
mindestens einmal an der Richterbesprechung teilgenommen haben. Die
Richter für 2001 werden heute gewählt. Wer also heute da ist, kann
auch gewählt werden.
Er bittet die einzelnen Clubs noch
einmal, die Protokolle der WUSB in ihren Club-Mitteilungen zu
veröffentlichen, damit alle Mitglieder Informationen erhalten.
Wolfgang Ketzler gibt in diesem
Zusammenhang eine Erklärung zu Äußerungen in Amerika für das
Protokoll ab:
"Der FCI-Standard ist kein "Bastard" des
alten Schweizer Standards, sondern eine Weiterentwicklung, die in
der FCI für notwendig erachtet wird."
Er ermahnt, dass solche Äußerungen wenig
hilfreich sind.
Dann berichtet Wolfgang Ketzler noch
über verschiedene Briefe: In Ghana gibt es zwei Bernhardiner. Aus
Australien (ältester Club) kam ein Antrag auf Mitgliedschaft. Er ist
der Meinung, dass wir Australien gerne hier sehen, aber dass es eine
bessere Lösung wäre, dort einen Dachverband zu bilden als
WUSB-Mitglied.
Aus Amerika kam eine Einladung zur
Club-Schau im Oktober 2000.
Eine Angelegenheit ging durch die ganze
Welt: Export von Bernhardinern zum Zwecke des Essens nach Asien.
Wolfgang Ketzler betont, dass er nicht die Kultur der Länder
anzweifeln möchte, aber dass die größten Probleme bei der Methode
des Tötens liegen.
Die Botschaft der WUSB an die Welt lautet: "Die Weltunion der St.
Bernhards-Clubs verurteilt das Schlachten der Hunde zum Essen."
Stan Zielinski bemerkt, dass unter Asien
hauptsächlich China und Korea gemeint ist, Japan kann weitgehend
ausgeschlossen werden.
Edgar Kientsch macht den Vorschlag,
"Barry International" ins Internet zu nehmen.
Zum Abschluss bittet Wolfgang Ketzler
die zukünftigen Ausrichter der WUSB, auch die Ersatzrichter
einzuladen, weil durch plötzliche Umstände (Krankheit o.ä.) ein
Richter verhindert sein kann.
5. Berichte der Sekretäre
keine
6. Bericht des Kassierers
Die Mitgliederzahlen der einzelnen Clubs
wurden abgegeben. Die Clubs in Ungarn müssen neu organisiert werden.
In Portugal besteht zurzeit nur ein Club.
Roland Hans gibt den Kassenbericht ab.
Der Kassenbericht wird angenommen.
Einstimmig
7. Bericht des Redakteurs "Barry
International"
Jan van de Belt teilt mit, dass
weiterhin versucht wird, zweimal im Jahr den "Barry"
herauszubringen. Er weist nochmals darauf hin, dass das Heft von der
Redaktion nur an die Clubs und nicht an einzelne Mitglieder
verschickt wird. Außerdem bittet er wieder darum, Anzeigen und
Bilder einzuschicken. Ohne die Beteiligung der Clubs, Züchter usw.
kann der "Barry" auf Dauer so nicht bestehen bleiben. Er ermahnt die
säumigen Zahler, endlich das Geld zu überweisen.
Wolfgang Ketzler schließt sich der
Ermahnung an und appelliert ebenfalls dafür, redaktionelle Beiträge
aus allen Ländern zu schicken. Ein nochmaliger Dank geht an Kari
Augestad.
8. Bericht der Kassenprüfer und
Treuhandgesellschaft
Die Kasse wurde in diesem Jahr noch von
der Treuhandgesellschaft geprüft. Die Kassenprüfer haben die Bücher
kontrolliert.
9. Entlastung des Vorstandes
Der Vorstand wurde entlastet.
Einstimmig - 4 Enthaltungen
10. Wahlen
30 Delegierte sind
abstimmungsberechtigt.
Als Wahlleiter wird Herr Dr. Giovanni
Morsiani bestimmt. Einstimmig
- Präsident
Einziger Vorschlag: Wolfgang Ketzler. Er
nimmt die Wahl an.
10.2 Vize-Präsident
10.3 1. Sekretärin
10.4 Kassierer
10.5 2. Sekretär
Der bisherige 2. Sekretär Ray
Horlings möchte nicht mehr kandidieren. Für seine bisher
geleistete Arbeit und sein Engagement wird ihm vom 1.
Vorsitzenden großer Dank und Anerkennung ausgesprochen. Dies
wurde durch großen Beifall von allen Anwesenden bestätigt.
Vorgeschlagen wird als 2.
Sekretär: Bob Bostrom. Er nimmt die Wahl an.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
Die Delegierten sprechen sich
dafür aus, keinen 3. Sekretär zu benennen.
Einstimmig
10.6 Kassenprüfer/innen
10.7 Redakteur "Barry International"
Der "Barry International" ist
seit zwei Jahren offizielles Magazin der WUSB. In den
Statuten ist verankert, dass der Redakteur von den
Delegierten gewählt wird.
Vorgeschlagen wird. Jan van de
Belt. Er nimmt die Wahl an.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig
11. Information des Italienischen Clubs
über die WUSB-Schau 2000
Dr. Morsiani informiert die Delegierten
über die Vorbereitungen für die WUSB-Schau. Er berichtet, dass für
beide Schauen (Forum und WUSB) insgesamt 322 Hunde gemeldet wurden,
davon für die WUSB 178. Die Hunde kommen aus England (das erste
Mal), Portugal, Spanien, Frankreich, Niederlande, Schweiz,
Deutschland, Österreich, Jugoslawien, Ungarn, Dänemark, Finnland,
Australien, Italien ujnd Norwegen. Die Programme wurden in fünf
Spachen übersetzt.
Er spricht die Probleme des 2. Richters
im Ring an und möchte, dass dieses Thema in der WUSB nochmals
behandelt wird.
Der niederländische Richter Freddy de
Meyer ist plötzlich erkrankt und hat vor zwei Tagen telefonisch
abgesagt. Ein anderes Problem ist Karoly Kozma aus Ungarn. Der
Ungarische Kennel-Club hat mitgeteilt, dass er noch kein
internationaler Richter ist, sondern nur nationale Schauen richten
darf.
Über diese Probleme soll zu einem
späteren Zeitpunkt nochmals gesprochen werden.
12. Kurzinformation des deutschen Clubs
über die WUSB-Schau 2001 und Wahl von 4 Richtern
Peter Brieskorn berichtet den
Delegierten über die Vorbereitungen zur WUSB-Schau 2001.
Gleichzeitig finden die Feierlichkeiten
zum 110-jährigen Jubiläums des Deutschen Clubs statt.
Marie-Luise Löhr gibt einen Überblick
über die Organisation des Ereignisses 110 Jahre Club, Forums- und
WUSB-Schau. Termin ist der 25. bis 27. Mai 2001 in
Lichtenfels/Bayern.
Wie vereinbart werden vier Richter vom
deutschen Club vorgeschlagen:
1. Roland Hans - Schweiz -, 2. - Hans
Golverdingen - Niederlande -, 3. Julian Hernandez - Spanien, 4.
Werner Schmid - Deutschland.
Die schriftlichen Vorschläge werden
bekanntgegeben: Belgien - Paul Baelen, Niederlande - Gerri
Vlieghuis, USA - Joan Zielinski. Gerri Vlieghuis kann leider nicht
berücksichtigt werden, da aus den Niederlanden Hans Golverdingen
bereits nominiert ist.
Es werden vorgeschlagen: Paul Baelen - B
-, Dr. Otto Schimpf - A -, Danilo Georgio - I -, Gunnel Holm - Fin
-, Carl-Otto Mastrup - DK -, Joan Zielinski - USA -.
Für die WUSB-Schau 2001 in Deutschland
werden folgende Richter gewählt:
1. Roland Hans - Schweiz -
2. Hans Golverdingen - Niederlande -
3. Julian Hernandez - Spanien -
4. Werner Schmid - Deutschland -
5. Carl-Otto Mastrup - Dänemark -
6. Dr. Otto Schimpf - Österreich -
7. Gunnel Holm - Finnland -
8. Joan Zielinski - USA -
Ersatzrichter sind:
1. Paul Baelen - Belgien -
2. Dr. Danilo Georgio - Italien -
13. Information über die Standarddiskussion
in der Schweiz
Wolfgang Ketzler berichtet über die
Diskussionen und die Vorschläge der WUSB über den Schweizer Club an
die FCI. Diese ist letztlich allein entscheidend. Mit dem letzten
Entwurf der FCI war der Schweizer Club nicht einverstanden. Zurzeit
gilt der Standard wie bisher.
14. Stand des HD-Röntgens in den
verschiedenen Ländern
Lause Nielsen berichtet, dass ab
01.01.2000 in Dänemark damit begonnen wurde, Hüfte und Ellbogen zu
röntgen.
Dr. Morsiani teilt mit, dass die
Mitglieder im Italienischen Club HD und ED röntgen. Es gibt noch
Probleme bei der ENCI. Er bittet den 1. Vorsitzenden, einen
offiziellen Brief an die ENCI zu schicken und diese zu bitten, ohne
Röntgung keine Papiere mehr auszustellen.
Julian Hernandez sagt, dass in Spanien
mit dem Röntgen angefangen wurde, aber dass dort ebenfalls das
Problem noch beim Kennel-Club liegt, da dieser nicht mitzieht. Es
sind auch leider nur wenige Mitglieder interessiert.
15. Amerikanischer Illustrierter Kommentar
zum Standard
Die Vertreter aus den USA haben einige
Exemplare des Amerikanischen Standards mitgebracht.
Es wird eine Liste ausgelegt, in der
sich Interessierte noch eintragen können.
16. Auschluss des St. Bernard-Clubs New
South Wales (Australien) wegen nichtbezahlter Beiträge
Der Präsident des Clubs hat sich bereit
erklärt, zu zahlen. Die Delegierten fassen folgenden Beschluss: Wenn
nicht innerhalb von drei Monaten mindestens eine Rate und bis Ende
des Jahres der Rest bezahlt ist, wird der Club gestrichen.
Einstimmig
17. Ernennung eines Ehrenmitgliedes
Der Vorstand schlägt vor, Ray Horlings
aufgrund seiner Verdienste in der WUSB zum Ehrenmitglied zu
ernennen.
Die Delegierten erheben sich von den
Plätzen und verabschieden Ray Horlings mit großem Beifall. Dem
Beschluss wird zugestimmt.
Einstimmig
18. Verschiedenes
Es liegen keine Wortmeldungen vor.
Wolfgang Ketzler bedankt sich bei den
Delegierten und Gästen für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen
noch ein schönes Wochenende und viel Erfolg bei der Schau.
Gez. Erika Kalscheuer
- Sekretärin
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Entschuldigt:
André de Groote, Joseph van Hummelen, Freddy
de Meyer, Paul Baelen (B), Kay Klysner, Carl-Otto Mastrup, Kim Nielsen
(DK), Hermann Evers (D 2) , Hans Golverdingen, I. Onstenk-Schenk, Gerrit
Vlieghuis (NL), Dr. Otto Schimpf (A), E. Gutknecht (Ch), Edgar Kindler,
Erwin Schmitt (D1),
Anwesende Gäste:
Wolfgang Ketzler, WUSB-Präsident (D1), Romy
Prim, Jean Prim, stellv. WUSB-Vorsitzender (L), Cheryl Zappala, Richard
Nosiglia (USA), Kari Augestad (Sp), Lesley Byles (GB), Bram Vervoorn
(NL), Ray Horlings, Minnie Horlings, Kit Bostrom (USA), Kevin Young
(Südafr.), Joszef Marozs, Dr. Istvan Acs (H), Katharina Heiberg (N),
Yvonne Bijlsma, Willem Harms, R. van Boven (NL), E. Cuenaud, Peter
Schmidlin, Elisabeth Fenz (Ch), Taina Nygard (Fin), Tobias Pross (D2),
Marie-Luise Löhr (D1), Lause Nielsen, Inge Lise Opstrup (DK)
1. Begrüßung durch den WUSB-Präsidenten
Wolfgang Ketzler
Der WUSB-Präsident, Herr Wolfgang
Ketzler, eröffnet die Sitzung und begrüßt die anwesenden Richter und
Gäste.
2. Grußwort des italienischen Präsidenten
Dr. Giovanni Morsiani
Dr. Morsiani begrüßt alle anwesenden
Richter und Gäste hier in Bagnara di Romagna sehr herzlich. Er freut
sich, dass so viele gekommen sind und dass er die Ehre hat, in
diesem Rahmen die Besprechungen abhalten zu können. Er wünscht allen
einen schönen Aufenthalt und viel interessante Begegnungen.
Wolfgang Ketzler bedankt sich und
erinnert in diesem Zusammenhang an Dr. Antonio Morsiani. Es wird nie
vergessen werden, dass er neben Albert de la Rie und anderen
Züchtern Mitbegründer der WUSB war. Seit 1967 hat die WUSB einen
großen Aufschwung erlebt. Zurzeit sind 22 Clubs aus aller Welt
Mitglied in der WUSB. Die Ziele wurden erweitert und teilweise
geändert. Heute sollen Gesundheit und Wesen besondere Beachtung
finden. Er appelliert an die Richter, diese Ziele neben der
Schönheit ganz besonders zu berücksichtigen.
In diesem Jahr findet kein WUSB-Kongress
statt. Das Forum hatte einen Kongress gemacht, zu dem die WUSB
eingeladen war. Die behandelten Themen sind auch für die WUSB sehr
wichtig und für alle ein Gewinn. Anfängliche Irritationen bei der
Gründung des Forums sind ausgeräumt, weil sich gezeigt hat, dass die
Arbeit der vier Länder gute Erfolge erzielt hat. Das Forum ist nicht
Bestandteil der WUSB, aber wir können von den Resultaten
profitieren.
3. Protokoll der letzten Richterbesprechung
in Porto
Gegen das Protokoll der letzten
Richterbesprechung in Porto/Portugal werden keine Einwände erhoben.
4. Informationen aus den Mitgliedsländern
Bram Vervoorn beanstandet, dass heute
außer deutsch und englisch auch in italienisch übersetzt wird. Dr.
Morsiani erklärt, dass die Übersetzer Italiener sind und nicht
direkt von deutsch in englisch oder umgekehrt übersetzen können.
Julian Hernandez sagt, dass es auch Vorteile hat für die Länder
Spanien und Portugal.
Wolfgang Ketzler erklärt sehr bestimmt,
dass das Übersetzen ein Service ist, den wir dankend annehmen
sollten.
Joan Zielienski sagt dazu, dass es eine
sehr schöne korrekte Sache ist.
3. Aktueller Stand der Standard-Diskussion
Wolfgang Ketzler erinnert daran, dass
wir in Porto die Punkte notiert haben und sie wurden an den
Schweizer Club zur Diskussion weitergegeben. Er bittet Roland Hans,
über den aktuellen Stand zu berichten.
Roland Hans teilt mit, dass der
Schweizer Club einen Antrag an die FCI gestellt hat. Es soll z.B.
die Größe der Bernhardiner wie bisher bestehen bleiben und einige
kleine Änderungen im Kopf.
Außerdem gab es Unstimmigkeiten wegen
der Farbe. Die Schweiz möchte, dass die sieben weißen Abzeichen
unbedingt erhalten bleiben. Die FCI wollte Genickfleck,
Schwanzspitze und weiße Brust als Fehler streichen. Der Einwand aus
der Schweiz wird wahrscheinlich angenommen.
Dr. König bemerkt dazu, dass man Schau
und Ankörung nicht trennen kann und dass der Schweizer Club hofft,
dass die FCI den Einwand akzeptiert.
Außerdem hat es durch falsches Messen
Unterschiede in der Höhe gegeben. Es wurde nicht am Widerrist,
sondern an der Schulter gemessen.
Zurzeit gilt der Standard wie bisher
ohne Änderungen.
Reinhold Welsch erklärt noch, dass
ausschließlich am Widerrist und nicht an der Schulter gemessen
werden darf, da sonst auch die Verhältnisse nicht mehr stimmen.
Mit dem Projektor wurden dann die Punkte
auf der Leinwand demonstriert.
Per Bay meint dazu, wir sollen vorerst
die Diskussion beenden, bis der neue Standard vorliegt.
In diesem Zusammenhang bittet Wolfgang
Ketzler alle, keine abwertenden Bemerkungen über den FCI-Standard zu
machen, ihn sogar als "Bastard" zu bezeichnen. Er betont, dass wir
für alle Diskussionen offen sind.
6. Amerikanischer " Illustrierter Kommentar
zum Standard"
Wolfgang Ketzler hatte Bob Bostrom
gebeten, ein paar Exemplare mitzubringen, damit wir sehen können,
wie die Amerikaner ihren Standard interpretieren. Er betont
allerdings wieder, dass wir den Amerikanischen Standard nicht
anerkennen. Die Broschüre zum Amerikanischen Standard ist sehr gut
gemacht. Die WUSB-Mitglieder haben die Möglichkeit, sich diese
Broschüre zuschicken zu lassen.
7. Vortrag von Per Bay, Peter Brieskorn und
Dr. Giovanni Morsiani
Es folgte ein sehr interessanter Vortrag
über die statischen Aspekte beim Bernhardiner. An verschiedenen
Bildern wurden die Einzelheiten sehr interessant erklärt.
Wolfgang Ketzler bedankt sich bei den
Referenten für den interessanten Vortrag, schließt die
Richterversammlung und wünscht allen Anwesenden ein schönes
Wochenende in Bagnara.
Gez. Erika Kalscheuer
- Sekretärin